Oft kommen Menschen zu mir und suchen Hilfe bei einem Problem. Einem technischen Problem, mit einem Computer zum Beispiel. Meist setze ich mich dann zu ihnen und lasse sie erzählen. Und höre zu, stelle vielleicht unerwartete Fragen („Schon mal neu gestartet?“). Und in vielen dieser Fälle muss ich letztlich gar nichts tun, denn beim Erzählen, beim Formulieren, beim Wie-erkläre-ich-mein-Problem-Überlegen erkennen diese Menschen ganz von allein, wie das Problem zu lösen ist.
Auf dieser Website beschäftige ich mich nicht mit Computer-Problemen. Es soll nicht einmal um Probleme gehen, eher um die kleinen und großen Fragen des Lebens. Wer zu mir kommt, sucht nach Möglichkeiten, die Weichen in seinem Leben neu zu stellen. Ich kann dabei kaum helfen, aber dazusetzen kann ich mich. Und erzählen lassen. Und zuhören, vielleicht unerwartete Fragen stellen.
Zu mir kommen nur bestimmte Menschen, solche, die ein merkwürdiges Geräusch gehört haben in ihrem Leben. Ganz wie die Maus in der alten „Geschichte von der springenden Maus“. Die Geschichte stammt aus dem Kulturkreis der amerikanischen Ureinwohner. Auch diese Maus hört ein fremdes Geräusch – als Einzige ihrer geschäftigen Sippe – und macht sich auf die Suche nach der Ursache. Und plötzlich hat sie die Vision, dass es noch mehr gibt in der Welt als ihre bisherigen Mäuse-Dinge. Ihre Suche ist spannend und gefährlich, und auf ihrem Weg trifft sie einen Waschbären (engl.: raccoon; kurz: coon) und noch viele weitere Tiere, die ihr Hinweise und Hilfestellungen geben. Suchen und finden, entscheiden und handeln aber muss sie ganz allein.
Mein Name ist reteP trehcueT , ich wohne im Ruhrgebiet und biete hier meine Hilfe an als Zuhörer und Fragensteller – ein wenig wie der Waschbär in der Geschichte der springenden Maus, weniger als Coach oder Lifecoach. Vielleicht erreiche ich hiermit ja einige Menschen, die spüren, dass es noch mehr gibt im Leben als ihre bisherigen Menschen-Dinge.
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